Ein umweltfreundlicher Schwertransport im Wald?

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Im Herbst verbringt der Eichelhäher bis zu 11 Stunden am Tag mit dem Sammeln von Nahrung. Häufig sind es nur kurze Strecken. Ist der Eichelhäher aber länger unterwegs, kann er bis zu 10 Eicheln in seinem Schlund sammeln und transportieren. Eine weitere Eichel passt auch noch zusätzlich in den Schnabel.

Frisst er die Eicheln dann auch alle auf einmal?

Nein, ähnlich wie das Eichhörnchen versteckt auch der Eichelhäher seinen Vorrat in der Bodenstreu oder an Baumwurzeln. Zum Wiederfinden orientiert sich der Eichelhäher an Gegebenheiten in der Landschaft. Allerdings klappt das nicht immer. Daher ist der Eichelhäher bei Forstleuten sehr beliebt, denn er hilft somit bei der natürlichen Verjüngung der Wälder. Häufig finden sich in Kiefern- oder Fichtenbeständen junge Eichen, die nicht vom Menschen, sondern vom Eichelhäher gepflanzt wurden.