CO2 ist doch ein Gas. Wieso schweben Bäume dann nicht, wenn sie CO2 aufnehmen und speichern?

01_buchenblatt_CO2

Bäume nehmen CO2 als Gas aus der Luft auf und wandeln es in Kohlenstoff um. Diesen lagern sie als Biomasse in ihrem Stamm und ihren Ästen ein. Dort ist es dauerhaft auf Jahrhunderte gespeichert und wird erst wieder freigesetzt, wenn der Baum abstirbt und zerfällt oder als Brennholz im Kamin verwendet wird. Somit stehen sie fest am Boden.

Zu viel CO2 ist schlecht für das Klima. Wieso schadet es den Bäumen nicht?

Bäumen schadet CO2 nicht, sie brauchen es sogar. Sie nehmen es auf und wandeln es in der Fotosynthese mit Hilfe der Energie des Sonnenlichts in Traubenzucker, der u. a. aus Kohlenstoff besteht, und Sauerstoff um. Das geht nur bei Blättern, die den grünen Blattfarbstoff „Chlorophyll“ enthalten. Den Traubenzucker brauchen die Bäume zum Wachsen. Der Sauerstoff ist für die Bäume nur ein Abfallprodukt der Fotosynthese. Für uns Menschen ist er aber lebenswichtig für unsere Atmung.