Heute schon eine Buche gesehen?

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Hätte der Mensch nicht eingegriffen, bräuchten Sie gar nicht zu suchen. Dann wäre die Buche nämlich die vorherrschende Baumart in unseren Wäldern. Heute ist sie mit rund 15 % der gesamten Waldfläche von rund 11,1 Mio. ha immerhin der häufigste Laubbaum. Unsere heimische Rotbuche besitzt weltweit gesehen ein sehr kleines Verbreitungsgebiet, das sich vor allem auf Zentraleuropa beschränkt. Aus dieser Verbreitung ergibt sich eine große Verantwortung für Deutschland beim Erhalt verbliebener naturnaher Buchenwälder. Die UNESCO hat daher einige Buchenwälder in Deutschland zum Weltnaturerbe erklärt. Weitere Infos zur Buche finden Sie im entsprechenden Baumfaltblatt.

Hat der Buchstabe dann auch was mit dem Baum zu tun?

Das Wort „Buchstabe“ kommt wahrscheinlich daher, dass die Germanen früher Runen in kleine Stäbchen aus Buchenholz geritzt haben. Diese Stäbchen wurden als Orakel für wichtige Entscheidungen genutzt. Auch das Wort „Buch“ leitet sich von Buchstaben ab, die früher in Buchenblöcke eingeritzt wurden.